Karriere aus dem Studium heraus: Medizin-Experten bei amanu
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Karriere aus dem Studium heraus: Medizin-Experten bei amanu

Team- und Service-Kultur bei amanu machen die Arbeit angenehm und effektiv.

„In meinen zehn Jahren bei amanu bin ich mit der Company gewachsen“, sagt Nathalie Müller, Leiterin des Auftragsmanagements im medizinischen Schreibdienst. Als sie 2009 einstieg, studierte sie noch Gesundheitsmanagement, überzeugte Kunden und Kollegen – und legte eine veritable Blitzkarriere hin. Sie schätzt die durchlässigen Hierarchien beim einstigen Start-up amanu. Und den Erfolgsfaktor des lebenslangen Lernens.

amanu: Nathalie, kann man bei Ihnen von einer tollen Karriere sprechen?

Müller: Ja, auf jeden Fall. Mich haben die enorme Flexibilität bei amanu, das Arbeiten auf Augenhöhe und das breite Arbeitsspektrum immer extrem motiviert. Die Geschäftsführung hat mir dann frühzeitig viel Vertrauen geschenkt und mich auch immer stark unterstützt.

Wie und warum kamen Sie denn zu amanu?

2009 studierte ich noch Gesundheitsmanagement und suchte einen seriösen aber lukrativen Nebenjob, den ich zeitlich und räumlich absolut flexibel gestalten konnte. Für amanu sollte ich Arztdiktate in Arztbriefe transkribieren. Dafür benötigte ich nur Laptop, Fußschalter und Headset. So konnte ich freie Zeitfenster an praktisch jedem Ort nutzen. Natürlich haben wir einen arbeitsrechtlichen Rahmen festgelegt, der besagte, dass ich meine Einsatzzeiten auf sieben Tage pro Woche verteilen konnte.

Wie lief Ihre Tätigkeit als Schreibkraft damals ab?

Zu Beginn jeder Woche gab ich meiner Auftrags- und Qualitätsmanagerin durch, wie viele Kapazitäten ich frei haben würde, also wie viele Diktatminuten ich realistisch schaffen konnte. Dann bekam ich Aufträge, die dazu passten. Wenn ich spontan Zeit hatte, bin ich auch mal für Kollegen eingesprungen. Und das Beste: Ich konnte Arbeitstage ad hoc tauschen.

Wie ging es nach Ihrer Zeit als Schreibkraft weiter?

2011 nutzte ich die Chance auf eine Festanstellung als Auftrags- und Qualitätsmanagerin. Ich mochte die persönliche Ebene, auf der das ablief: In der Auswahlphase habe ich mehrmals direkt mit meiner Auftrags- und Qualitätsmanagerin und den beiden Geschäftsführern und Gründern, Carsten Mathey und Heiko Grießer, über Chancen, Aufgaben und Ziele gesprochen. Es fühlte sich alles richtig und gut an. – Unser Arbeitsverhältnis wurde immer stärker und vertrauensvoller. – Und schon 2012 war amanu so sehr gewachsen, dass ich mich mit meiner Erfahrung und medizinischen Vorbildung als Leiterin im Auftragsmanagement für den medizinischen Bereich intern bewarb. Die Stelle wurde damals erst neu geschaffen. Entsprechend groß war meine Freude, als ich die Zusage bekam.

Was hat Sie an amanu so sehr begeistert, dass Sie dort weiterkommen wollten?

Ich habe bis heute leibhaftig am Wachstum mitwirken und -arbeiten können. Jeder im Team erlebt täglich, wie innovationsoffen die Menschen und Prozesse hier sind. Wir arbeiten inhaltlich in Bereichen wie Recht, Medizin, Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Disziplinen immer auf dem aktuellsten Wissensstand. Das gilt genauso für die technologische Exzellenz, die amanu in der Prozessoptimierung und Datensicherheit bei Schreibarbeiten vorantreibt. Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man aktiv dabei sein kann, wie ein Start-up zum Marktführer im deutschsprachigen Raum wächst. Ich bin so ehrgeizig wie unser Unternehmen. Das passt.

Ist die Arbeit nicht eintönig?

Absolut nicht. Zum einen habe ich mich schon während meiner Schulzeit brennend für den Bereich Medizin interessiert. Und ich liebe die direkte Kommunikation mit Menschen. Zudem bringen wir Auftrags- und Qualitätsmanager und unsere Teams uns sehr intensiv in der kreativen Optimierung unserer Arbeitswelt ein. Ich lerne nicht nur durch meine vollkommen unterschiedlichen Kunden ständig Neues dazu. Meine Kenntnisse wachsen auch in den Bereichen IT, KIS und medizinische Terminologie. Als Leiterin kann ich selbst Mitarbeiter fördern und ihnen ein Vorbild sein. Das stärkt meinen Charakter, auch als Mutter einer kleinen Tochter …

Können Sie denn Familie und Ihre anspruchsvolle Verantwortung unter einen Hut bringen?

Bei amanu geht das problemlos. Nach wie vor ist mein Aufgabenfeld so flexibel, dass ich jederzeit ins Home Office wechseln kann. Dennoch reise ich viermal pro Jahr nach Berlin, um mein dortiges Team zu treffen und Mitarbeitergespräche zu führen. Zudem gibt es regelmäßige Meetings bei den Kunden vor Ort. amanu denkt so familien- und mitarbeiterorientiert, dass solche Termine flexibel in den Alltag integriert werden können.

Wie gelingt das Management ohne extremen Reiseaufwand?

Das hat mehrere Gründe: 1. sind alle unsere Schreibteams so aufgestellt, dass sie perfekt zusammenarbeiten und sich gegenseitig in speziellen Fachbereichen sowie KIS ergänzen können; 2. funktioniert unser amanu-eigenes Schulungskonzept so effektiv, dass unsere Schreibkräfte und Teams sehr eigenständig und verantwortungsvoll arbeiten; 3. bildet amanu mich und die anderen Führungskräfte regelmäßig durch Coachings und spezielle Seminare weiter. Die Schwerpunkte dabei sind virtuelle Führung und Führen auf Distanz.

Wie schätzen Sie das Zukunftspotenzial von amanu ein?

Sehr positiv und optimistisch. Es ist erwiesen, dass unser Markt auf der Kundenseite und in der Zahl der Patienten sowie Fälle permanent wächst. Hinzu kommen die Potenziale der anderen Branchen, die wir bedienen. Seien es Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen, Juristen oder Versicherungen.

Und intern?

Unser unternehmerischer Vorteil ist die Autarkie. Wir haben eine eigene IT-Abteilung, die im Bedarfsfall für jeden Kunden spezielle Lösungen entwickeln kann. So passen sich unsere Implementierungen an jedes Krankenhausinformationssystem (KIS) an. Und amanu betreibt in Berlin eine eigene Schreibakademie mit anerkanntem Aus- und Weiterbildungsziel. Personell sind wir abgesichert.

Das klingt aber sehr stark nach allzu heiler Welt …

(lacht) Keine Sorge, es bleibt immer spannend bei amanu. Denn wir haben nicht nur starke Köpfe und kreative Entwickler im Team. Sondern Gott sei Dank auch starke Individuen und Charaktere. Hier arbeiten Menschen und keine Maschinen. Deshalb fürchtet sich hier auch niemand vor „künstlicher Intelligenz“ oder Spracherkennungssoftware als mögliche „Konkurrenz“. Wir sind offen für deren effiziente und sinnvolle Nutzung. Wohlwissend, dass unsere menschliche Stärke in der Qualitätssicherung und Kundenbetreuung unschlagbar ist. Schließlich sind wir kein Luxusdienstleister. Im Gegenteil: Wir versorgen von der kleinsten Arztpraxis auf dem Land bis zum großstädtischen Maximalversorger alle denkbaren Unternehmensgrößen fach- und anforderungsgerecht.

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